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Frankfurter Stadtteile
Weihnachtsbesuche des Stadtverordnetenvorstehers
(15.12.10) Frankfurt - Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann besucht wieder eine Reihe karitativer und anderer Institutionen in Frankfurt am Main. Neben dem Informationsaustausch gehört zu solch einem vorweihnachtlichen Treffen natürlich auch ein Weihnachtsgeschenk. Deshalb hat der Erste Bürger der Stadt als kleines Dankeschön für die wertvolle Arbeit, die die verschiedenen Einrichtungen leisten, in der Regel eine Geldspende oder ein Präsent im Gepäck. "Es ist mir wichtig", so der Parlamentschef, "durch solche Besuche meine Anerkennung für das vorbildliche Wirken der dort tätigen Menschen zum Ausdruck zu bringen."
Am 17. Dezember besucht der Vorsteher den Franziskustreff im Kapuzinerkloster Liebfrauen, wo Kapuzinerbruder Paulus seit 1. November Leiter der Einrichtung ist und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die 1992 begonnene Arbeit von Bruder Wendelin fortführen, der im Februar 2010 verstorben ist. Der Franziskustreff ist ein selbständiges Hilfeprojekt der Deutschen Kapuzinerprovinz für wohnungslose und arme Menschen in Kooperation mit der Liebfrauengemeinde, der Domgemeinde und dem Frankfurter Caritasverband. Hier wird wohnungslosen und armen Mitmenschen an jedem Werktag sowie an hohen kirchlichen Feiertagen von 7.45 Uhr bis 11.15 Uhr ein Frühstück angeboten, wobei sie sich im Warmen und in menschlicher Atmosphäre aufhalten können.
Eine weitere Station ist am 20. Dezember das Victor-Gollancz-Haus in Sossenheim, das alten und pflegebedürftigen Menschen, gleich welcher Herkunft und Nationalität, eine Heimat bietet. Die Heimleiterin und Leiterin des Fachbereichs Stationäre Pflege des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenpflege, Ute Bychowski, freut sich darauf, im nächsten Jahr eine "Gartengruppe" einzurichten und den Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit zu bieten, durch die Beschäftigung im Garten ihre Sinneswahrnehmungen zu stärken und ihre Motorik zu fördern und zu erhalten. Die Spende des Vorstehers soll dazu dienen, Pflanzen, Saatgut, Gartengeräte sowie Kittel und Handschuhe für dieses Projekt zu kaufen.
Das Interkulturelle Altenhilfezentrum Victor-Gollancz-Haus des Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe hat sich der sogenannten "kultursensiblen Pflege" verschrieben: Hier wird der Glaube der Bewohnerinnen und Bewohner besonders respektiert. Von den zehn Wohngruppen wurde eine speziell für Migrantinnen und Migranten muslimischen Glaubens eingerichtet, denen ein eigener Gebetsraum zur Verfügung steht. Es finden regelmäßig evangelische und katholische Gottesdienste statt, und für Muslime wird das Freitagsgebet angeboten. Zum Altenhilfezentrum gehören auch ein Altenclub, die Räume der Nachbarschaftszentrale (ambulanter Dienst, Hausnotruf, betreutes Wohnen) und der offene Seniorendienst.
Am 22. Dezember ist ein Besuch in der Kinderklinik Höchst vorgesehen. Auf einem Rundgang gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor des Klinikums Frankfurt-Höchst und Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Lothar Schrod, wird sich der Stadtverordnetenvorsteher näher über die dort geleistete wertvolle Arbeit zum Wohle der kleinen Patienten informieren. Die Spende des Vorstehers soll beispielsweise dem Kauf von Malutensilien oder Bausteinen dienen, um den Kindern ihren Klinikaufenthalt ein wenig angenehmer zu machen und sie von ihrer Krankheit abzulenken.
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Höchst leistet als Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe Diagnostik und Therapie aller akuten und chronischen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters. Sie hat 95 Betten, fünf tagesklinische Plätze sowie eine große Intensivstation und arbeitet eng mit der Kinderchirurgie, Kinderurologie, Kinderorthopädie, Geburtshilfe, Kinder- und Jugendgynäkologie sowie den Kliniken für HNO-Krankheiten, Augenheilkunde und Neurochirurgie zusammen. Ziel ist eine kindgerechte, liebevolle und medizinisch umfassende Behandlung der kranken Kinder und Jugendlichen in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten.
Auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des 1. Polizeireviers wird sich der Stadtverordnetenvorsteher in diesem Jahr im Rahmen eines Weihnachtsbesuches persönlich für ihre Arbeit bedanken.
Als Vorsitzender der Heinrich Kraft-Stiftung, die Kinder und Jugendliche in Frankfurter Heimen und Kinderhäusern unterstützt, wird er überdies dem Pflegekinderhaus Mohlau sowie dem Hermann-Luppe-Haus einen persönlichen Besuch abstatten.
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