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Frankfurter Stadtteile
„Kindereinrichtungen der Lehrerkooperative sind zukunftsfähig"
(27.12.10) Die Nachricht vom Insolvenzantrag der Lehrerkooperative ist im Büro von Bürgermeisterin und Bildungsdezernentin Jutta Ebeling mit Bestürzung zur Kenntnis genommen worden. „Es ist schlimm für die Beschäftigten, dass sie dies so kurz vor Weihnachten erfahren haben“, sagte Ebeling. Sie werde alles tun, damit die Arbeit der Einrichtungen der Lehrerkooperative und die damit verbundenen Arbeitsplätze erhalten bleiben können.
„Die Stadt Frankfurt braucht diese Einrichtungen und die engagierte Mitarbeit der Beschäftigten“, hob Ebeling hervor. Angesichts der laufenden Betriebskostenzuschüsse der Stadt sei eine solide Geschäftsgrundlage für den Fortbestand gegeben. Die Lehrerkooperative erhält für 18 Kitas und eine Krabbelstube sowie fünf schulnahe Betreuungsangebote städtische Zuschüsse von insgesamt sieben Millionen Euro im Jahr.
In den bisherigen Verlautbarungen des Vereins war von einer drohenden Insolvenz der Lehrerkooperative nicht die Rede. Noch im November hatte der Vorstand mitgeteilt, die finanzielle Lage habe sich entspannt.
„Wir werden nun im Benehmen mit Rechtsamt und Kämmerei das weitere Verhalten der städtischen Zuschussgeber besprechen“, kündigte Bürgermeisterin Ebeling an. „Dabei hat die Fortführung des Betriebs der Einrichtungen wie auch der Erhalt der Arbeitsplätze oberste Priorität. Wir sind zuversichtlich, dass dies gelingen wird.“
Das Insolvenzverfahren bietet nach Ebelings Worten der Lehrerkooperative die Gelegenheit, sich neu aufzustellen und neben der pädagogischen eine transparente und effiziente kaufmännische Leitung zu installieren.
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