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Frankfurter Stadtteile
Silvester 'richtig' feiern
Sicherheitsdezernent Volker Stein weiß, worauf beim Böllern zu achten ist
 
(29.12.10) Damit das neue Jahr nicht gleich mit einem Unglück beginnt, ist es wichtig, einige Sicherheitsregeln für das Feuerwerk in der Silvesternacht zu beachten. Sicherheitsdezernent Volker Stein appelliert dabei zum Jahreswechsel besonders an alle Eltern, mit ihren Kindern über das Silvesterfeuerwerk und den richtigen Umgang mit Raketen und Böllern zu sprechen. Viele Jugendliche sind anfällig für gefährliche Experimente mit Feuerwerkskörpern und wissen oft nicht, auf was sie sich einlassen.

Wichtig ist, bereits beim Kauf auf die BAM-Kennzeichnung der Feuerwerkskörper zu achten. Nur mit diesem Prüfzeichen kann man sicher sein, dass die Knall- oder Leuchtkörper bei richtiger Handhabung ungefährlich bleiben. Illegale Importe aus dem Ausland erfüllen oft nicht diese Sicherheitsstandards und können zu früh zünden oder eine zu große Sprengwirkung haben.

Doch auch wenn die BAM-Kennzeichnung vorhanden ist, wird es gefährlich, wenn Jugendliche alkoholisiert und übermütig die Gebrauchsanweisung missachten und Knallkörper bis zum letzten Augenblick in der Hand halten, anstatt diese auf den Boden zu legen. Auch das Zünden von Knallkörpern in der Nähe von Menschen oder das waagerechte Abschießen von Raketen können schlimmste Verletzungen zur Folge haben. Deshalb sollte der Alkoholpegel am besten erst nach dem Feuerwerk ansteigen.

Immer wieder musste Brandschutzdezernent Volker Stein in Einsatzberichten der Feuerwehr lesen, welch schlimme Verletzungen die Kombination von Alkohol und falscher Handhabung von Feuerwerkskörpern verursachen kann. Hier kann nur Prävention helfen. So werden beispielsweise die regionalen Präventionsräte in Nieder-Eschbach/Am Bügel und Preungesheim schon seit Jahren zu Silvester aktiv. Gemeinsam mit den Wohnungsgesellschaften werden die Anwohner per Flugblatt für die Gefahren von Feuerwerksartikeln sensibilisiert und gebeten, in der Silvesternacht nichts auf den Balkonen zu lagern. Auch Sonderleerungen der Mülltonnen durch die FES sollen die Entzündung brennbaren Materials verhindern.

Stadtrat Stein: “Ich halte diese Aktionen für sinnvoll und wichtig und möchte auch für die kommende Neujahrsnacht an alle Frankfurter appellieren, die nötige Vorsicht im Umgang mit Böllern und Raketen walten zu lassen: Feiern ja – aber richtig!“
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