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Kultur (Frankfurt)
40 Jahre Kommunales Kino
Deutsches Filmmuseum feiert sein Filmtheater
(02.12.11) Das Deutsche Filmmuseum feiert am Sonntag, 4. Dezember, sein Kino, das vor 40 Jahren als bundesweit erstes Kommunales Kino mit Vollprogramm in städtischer Trägerschaft eröffnete.
Mit Buster Keaton fing vor 40 Jahren alles an: Am 3. Dezember 1971 eröffnete eine Stummfilmreihe mit dem stoischen Komiker das Programm des Kommunalen Kinos in Frankfurt. Das liebevoll KoKi genannte Haus war das erste Filmtheater in Deutschland, das als städtisch vollsubventioniertes Kino mit ständigem Programm den politischen Anspruch des damaligen Frankfurter Kulturdezernenten, Hilmar Hoffmann, erfüllte, Film den anderen Künsten gleichzustellen – eine kulturpolitische Pioniertat. Und eine Initialzündung für die Förderung und Pflege der Filmkunst in Deutschland, die Folgen in vielen Städten und Gemeinden zeigen sollte: Schon wenige Jahre später gab es 150 kommunal geförderte Lichtspieltheater in Deutschland, deren Existenz Karrieren wie die von Wim Wenders, Volker Schlöndorff und Rainer Werner Fassbinder beförderte und anspruchsvollen Filmen ein Forum in Deutschland gab.
40 Jahre Kommunales Kino in Frankfurt – das ist ein Grund zu feiern. Und auf eine bewegte Geschichte mit heftigen politischen und kulturellen Auseinandersetzungen zurückzublicken.
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