1822-Neujahrskonzert am 8. Januar in der Alten Oper
(30.12.11) Mit hintersinnigem Humor ins neue Jahr: In ihrem 1822-Neujahrskonzert am Sonntag, 8. Januar 2012, um 18.00 Uhr im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt lässt die Junge Deutsche Philharmonie gemeinsam mit dem israelischen Dirigenten Ilan Volkov „den Schalk sein Unwesen treiben“. Ihr Programm vereint Werke aus der Wende zum 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart, die auf höchst unterschiedliche Weise Facetten des musikalischen Humors zum Ausdruck bringen – eines Humors, der durchaus auch zerstörerische Züge tragen kann. So wie in Maurice Ravels Orchesterwerk La Valse, in dem ein Walzer zunächst ins Taumeln gerät, um dann gänzlich zu entgleiten.

Ebenfalls auf dem Programm stehen „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss sowie Jörg Widmanns Konzertstück für Trompete und Orchester „ad absurdum“. Den Solopart darin übernimmt Sergei Nakariakov, dem Widmann den „irrwitzig schweren Solopart auf den Leib schreiben konnte“, wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung 2006 nach der Uraufführung in Essen schrieb.
Als „Farce, die bieder und fröhlich daherkommt“, als „scheinbar gewaltigen Ulk – für den jedoch, der dahinter zu hören vermag, ein wahres Sinngedicht, makaber und komisch zugleich“ bezeichnete Bernd Alois Zimmermann seine colllagehafte Ballettmusik „Musique pour les soupers du Roi Ubu“ – den vierten Programmpunkt des Abends. Die kuriosen Zwischentexte gestaltet und spricht der Kabarettist Konrad Beikircher.
Veranstalter Alte Oper Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Stiftung der Frankfurter Sparkasse
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Frankfurter Sparkasse
Karten von 22,50 bis 68,50 €, telefonischer Kartenvorverkauf (069)1340400