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Reisen
Dickes Plus bei FIT-Reisen
Präventionsangebote auch bei Burnout
von Karl-Heinz Stier
(15.12.11) FIT, der Spezialveranstalter für gesundes Reisen, verzeichnet in der abgelaufenen Saison ein dickes Plus bei den Gästezahlen (35 Prozent mehr) aber auch im Umsatz (36 Prozent mehr) als im Vorjahr. „Es ist einer der besten Jahre in unserer Unternehmensgeschichte“, sagt Geschäftsführerin Claudia Wagner in Frankfurt. Absolute Zahlen will das Unternehmen allerdings nicht nennen. Es führt den kräftigen Aufschwung auf das zunehmende Gesundheitsbewusstsein und die private Gesundheitsprävention der Bundesbürger zurück.

Der neue Katalog mit 334 Hotels in 35 Ländern bietet viele Facetten des Gesundheitsurlaubes, von der medizinischen Behandlung und Vorsorge bis zum reinen Erholungsaufenthalt. Weiter ausgebaut hat der Veranstalter zudem sein Ayurveda-Programm mit noch mehr hochqualifizierten Originalkuren und Schwerpunkt auf Indien und Sri Lanka. Auch Wellness – und Gesundheitsurlaube in der Fünf—Sterne –Kategorie sind gefragt wie nie. Vor allem Polen bietet Medical Wellness mir .hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis, z. B. eine Übernachtung mit Behandlung für nur 29 Euro.

Ein neues Geschäftsfeld sieht FIT-Reisen bei Menschen, die unter Burmout leiden. Ihre Zahl steige ständig. „Nur zu oft wird ein Burnout-Syndrom zu spät erkannt, da Betroffene normalerweise zu Beginn noch keinen andauernden Leistungsdruck verspüren. Deshalb ist es wichtig, durch gezielte Präventionsmaßnahmen wie Entspannungstechniken dagegen zu halten“, meint Claudia Wagner und weist auf die vielen Gesundheitsangebote im neuen Programm hin.

In vielen Fällen können auch die Gesundheitsprogramme dafür von den Kassen teilweise bezahlt werden, sofern der Arzt eine medizinische Indikation verschreibt. Dann müsse man mit den Krankenkassen, egal ob gesetzlich oder privat, über einen Gesundungsplan und seine Finanzierung verhandeln.

Positiv schauen die FIT -Reiseveranstalter auch in das kommende Jahr. „Wir rechnen erneut mit einem zweistelligen Zuwachs in den Umsatz – und Gästezahlen. Sie werden zwischen zehn und fünfzehn Prozent liegen“, meint die Geschäftsführerin abschließend. Von der Preisfront seien keine wesentlichen Veränderungen zu vermelden. Im Schnitt werden sich die Preise um ein Prozent erhöhen.
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