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Gesellschaft
Budge-Stiftung kommt ins Goldene Buch der Stiftungen
(18.11.11) Frankfurt - Die Henry- und Emma Budge-Stiftung wird am Montag, 21. November, ins Goldene Buch der Frankfurter Stiftungen aufgenommen. Stadträtin Daniela Birkenfeld wird dazu rund 80 Gäste aus der stiftungseigenen Senioren-Wohnanlage mit Pflegeheim sowie der Frankfurter Stiftungslandschaft begrüßen.
Die Stiftung blickt heute auf eine über 90-jährige Geschichte zurück. An seinem 80. Geburtstag, am 20. Dezember 1920, informierte Henry Budge die Stadt Frankfurt über seine Absicht, eine Stiftung zu gründen. Zunächst war die Errichtung eines Erholungsheimes für Juden und Christen in der Umgebung von Frankfurt das Ziel. Diese Zweckbestimmung wurde 1925 zur Errichtung und Unterhalt einer Altenwohnanlage geändert. 1930 konnten die ersten Bewohner in das neue Altenheim am Edingerweg einziehen.
In dem interkulturellen und interreligiösen Pflegeheim mit einem modernen Fachbereich für Betreutes Wohnen und ambulante Pflege werden heute circa 330 Menschen betreut. Zudem pflegt die Budge-Stiftung das Zusammenleben von Juden und Christen.
Der feierliche Anlass wird untermalt mit Klezmermusik von Roman Kuperschmidt und Juri Gilbo.
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