Die Bürgergesellschaft im 21. Jahrhundert
(09.12.11) Frankfurt - Am Dienstag, 13. Dezember 2011, wird um 19:00 Uhr im Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse Neue Mainzer Straße 49 60311 Frankfurt am Main Prof. Dr. Andreas Rödder, Historisches Seminar, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, einen Vortrag zum Thema „Die Bürgergesellschaft im 21. Jahrhundert - Eine historische Standortbestimmung“ halten. Der Eintritt ist frei.
„Bürger“ zu werden, das galt im 19. Jahrhundert als ein Ideal, das nur wenige erreichen konnten. „Bürger“ zu sein, war nie so vielen Menschen möglich wie in der Mittelschichtengesellschaft der Bundesrepublik. Zugleich gerieten bürgerliche Werte wie Selbstverantwortung, Leistungsbereitschaft, Bildung, Familie und Religion unter Druck, während sich größere Spielräume individueller Lebensgestaltung eröffneten. Was die einen als Verlust beklagen, feiern die anderen als Befreiung. Was heißt „Bürgergesellschaft“ heute: antiquiertes Modell oder zeitloses Ideal? Was bedeutet „Bürgergesellschaft“ im Zeichen von Globalisierung und gesellschaftlichem Wandel? Eine Standortbestimmung der Gegenwart aus historischer Perspektive.
Andreas Rödders Vortrag Die Bürgergesellschaft im 21. Jahrhundert - eine historische Standortbestimmung steht im Rahmen der Vortragsreihe der Polytechnischen Gesellschaft, in der hervorragende Referenten ihre Arbeit einer interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Traditionsgemäß legt die Reihe einen besonderen Schwerpunkt auf die Themen Naturwissenschaft und Bildung, aber auch historische, wirtschafts- und sozialpolitische Fragestellungen werden hier immer wieder diskutiert. Das gesamte Vortragsprogramm 2011 II können Sie im Internet einsehen unter
www.polytechnische.de.