(12.12.11) Wiesbaden - 28.000 Euro - das kommt dabei heraus, wenn Wiesbadener Unternehmen gemeinsame Sache für einen guten Zweck machen. Das Geld bekommt die Wiesbadener Tafel, die damit ein Jahr lang ihr neues Zentrallager finanzieren kann. „Das bisherige kostenfreie Lager steht uns ab 2012 nicht mehr zur Verfügung“, erklärt Ruth Friedrich-Wurzel. Die Leiterin der Wiesbadener Tafel hat daraufhin „Logistikpaten“ gesucht und in der Nassauischen Sparkasse (Naspa), der Wiesbadener Volksbank, der R+V Versicherung, dem DG Verlag, der Spielbank und TNT Express gefunden.

Auf dem Foto sind zu sehen: Stephanie Neil (Mitarbeiterin TNT), Jutta Dedio (Geschäftsführerin der Naspa-Stiftung), Stephan Ziegler (Vorsitzender des Vorstands der Nassauischen Sparkasse), Thomas Müller (Verkaufsleiter TNT ), Ruth Friedrich-Wurzel (1. Vorsitzende der Wiesbadener Tafel), Detlev Bothmann (Leiter der Lagerverwaltung Wiesbadener Tafel), Gabriele E. Scherer (Pressesprecherin des DG-Verlags), Werner Ernst (Finanzbeauftragter Wiesbadener Tafel), Erwin Deuser (Vorsitzender des Vorstands der Wiesbadener Volksbank) sowie Rita Jakli (Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der R+V Versicherung).
***„Wenn´s um Geld geht machen wir gemeinsam den Weg frei“, meinte Naspa-Vorstandsvorsitzender Stephan Ziegler. Die Naspa gibt mit 10000 Euro fast ein Drittel der Spendensumme, die Wiesbadener Volksbank und die Spielbank sind mit 5000 Euro dabei, 3000 Euro kommen von TNT Express und je 2500 Euro geben die R+V Versicherung und der DG Verlag. Die Vorstandsvorsitzenden Stephan Ziegler (Naspa) und Erwin Deuser (Wiesbadener Volksbank), R+VPressesprecherin Rita Jakli, die Bereichsleiterin Marketing und Kommunikation des DG Verlags, Gabriele E. Scherer und Thomas Müller von TNT Express übergaben das Geld heute an Ruth Friedrich-Wurzel.
„Die Tafel versorgt jede Woche 2800 hilfsbedürftige Personen in Wiesbaden mit Lebensmitteln. Mit sieben anderen Tafeln holen wir seit Anfang diesen Jahres große Mengen aus Überschussproduktionen von Lebensmittelherstellern ab, die wir vor der Verteilung lagern müssen. In den ersten acht Monaten waren das rund 100 Tonnen Lebensmittel“, so Ruth Friedrich-Wurzel. „Wenn wir die neuen Lagerräume nicht hätten bezahlen können würden die Lebensmittel künftig vernichtet statt den Hilfsbedürftigen zugute zu kommen. Für die Unterstützung durch Naspa, Volksbank, R+V, DG Verlag, Spielbank und TNT Express sind wir deshalb sehr dankbar.“