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Archäologen geben Fläche in Kriftel frei
(23.12.11) Kriftel - Jetzt am Freitag, 23. Dezember, sind auf dem Areal am Brunnenweg, auf dem das Pflegeheim entstehen wird, die archäologischen Untersuchungen abgeschlossen. Theoretisch könnten die Erdarbeiten zur Errichtung des neuen Gebäudes direkt nach Weihnachten beginnen. Doch aufgrund von Betriebsferien der Baufirma wird es damit erst am 9. Januar losgehen. Wie mehrfach berichtet, ist das Unternehmen Konzeptbau aus Bayreuth, das bereits mehrere ähnliche Projekte abgewickelt hat, für den Bau zuständig. Betreiber des Pflegeheims wird die Firma Kursana sein, eine der führenden privaten Dienstleister im Bereich der professionellen Seniorenpflege und -betreuung auf dem deutschen Markt.
Neben dem Pflegeheim als vollstationäre Einrichtung mit 104 Betten werden auf dem insgesamt 12.500 Quadratmeter großen Gelände am Krifteler Brunnenweg auch 28 Eigentumswohnungen entstehen, deren Vermarktung schon begonnen hat. Der Bauantrag für dieses Vorhaben liegt der Genehmigungsbehörde inzwischen auch vor.
Weitere Bestandteile des Gesamtprojektes sind 35 Mietwohnungen für Menschen, die praktische Hilfen brauchen („Betreutes Wohnen“). Dem DRK, das die Betreuung dort organisieren wird, liegen hierfür bereits etliche Vormerkungen vor. Wann die Wohnungsvergabe erfolgt, steht bisher nicht fest. Es soll aber sofort nach Vorlage des Bauantrags damit begonnen werden. „Das wird rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben“, kündigt der Erste Beigeordnete Franz Jirasek an.
Auch für zwei weitere geplante Einrichtungen auf dem Gelände zwischen Brunnenweg und Kapellenstraße - Ärztehaus und Kindertagesstätte – sind die planerischen Vorbereitungen schon weit fortgeschritten. Es haben sich schon mehrere Ärzte sowie Therapeuten gemeldet, die Interesse an einer Praxis im geplanten Ärztehaus haben. „In Bezug auf die Kindertagesstätte haben wir auch bereits Abstimmungsgespräche mit dem Investor und dem künftigen Betreiber DRK geführt“, so Jirasek.
Die Archäologen haben sich bei ihren Untersuchungen übrigens zunächst auf die Fläche für das künftige Pflegeheim beschränkt. Bevor es mit dem Bau der weiteren Einrichtungen losgeht, werden sie auch auf den dafür vorgesehenen Flächen den Boden nach historisch interessantem Material untersuchen.
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