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Auf geht’s zur Gaudi auf der Wies’n
Zweite Auflage des Frankfurter Oktoberfestes am Honsell-Dreieck
Von Michael Hörskens
(05.07.10) Es gibt noch gute Nachrichten: Der Bierpreis bleibt stabil. Jedenfalls beim zweiten Frankfurter Oktoberfest, das vom 23. September bis 3. Oktober 2010 über die Bühne geht, erneut auf dem Wies’n-Gelände am Honsell-Dreieck. Festzelt-Wirt Eddy Hausmann präsentierte zusammen mit Event-Profi Kai Mann schon jetzt das Programm und versprach: „Die Maß Bier kostet wie im letzten Jahr 7,80 Euro.“ Das ist schon mal ein Wort. Auch sonst orientiert sich das kulinarische Angebot am ersten Oktoberfest 2009 in der Mainmetropole. Auf der Speisekarte finden sich Haxn, Weißwurst und Leberkäs, aber auch Frankfurter Spezialitäten wie Rippche oder Handkäs‘.

Doch auch Neues wird den Gästen präsentiert: Die Binding-Brauerei kreiert erstmals ein Frankfurter Festbier. „Unsere Braumeister sind schon kräftig am Wirken“, berichtete Verkaufsdirektor Alexander Hentschel. Zu dem speziellen Gerstensaft verrät er schon: „Es ein extrem süffiges, kräftiges Bier“, und ergänzte nach einer kleinen Pause verschmitzt: „Das hat keinen Trinkwiderstand.“ Ebenfalls neu sind die Boxen im Festzelt, die jetzt um 35 Zentimeter erhöht wurden und so einen besseren Blick Richtung Bühne ermöglichen. In den Boxen, die besonders für Firmenveranstaltungen geeignet sind, wurden die Tische breiter, die Bänke mit Lehnen versehen.


Guten Mutes (von links) Steffen Ball von der Agentur BallCom, Festwirt Eddy Hausmann und Event-Mann Kai Mann
***

Los geht’s mit der zünftigen Gaudi am Donnerstag, 23. September, um 17 Uhr, zunächst mit dem Einzug des Wiesnwirtes Eddy Hausmann unter den Klängen urwüchsiger Blasmusik. Danach erfolgt, wie nach Münchner Vorbild, um 19 Uhr der Fassbieranstich. Die ersten Maß sollten schon geleert sein, wenn um 19:30 Uhr die Band Ulli und die Gaudibuam musiziert und Schlagersänger Jürgen Drews sein Liedgut zum Besten gibt. Nur einen Tag später folgt die Neue-Deutsche-Welle-Wiesn, die schon letztes Jahr auf dem Programm stand. Heuer sind Joachim Witt („Der goldene Reiter“, „Die Flut“), Frl. Menke („Tretboot in Seenot“) und Markus („Ich will Spaß“) angekündigt, Begleitband sind Roy Hammer und die Pralinées. Eine Veranstaltung, von der sich Hausmann und Mann ein volles Zelt und viel Stimmung versprechen. Und die vielleicht in diesem Jahr nicht wie 2009 mit fast zweistündiger Verspätung beginnt.

Wie Veranstalter Kai Mann betonte, tragen auch andere Wiesn-Tage die Thematik wie im Jahr zuvor beim Oktoberfest 2010: Über die Bühne gehen etwa die Fashn‘-Wiesn mit Trachtenmodenschau, der „Pink Monday for Gays and Friends“ mit Gerdas kleiner Weltbühne oder der sonntägliche Frühschoppen mit den Breitenbrunnern und kostenlosem Eintritt. Bei der Single-Wiesn in Kooperation mit „Elitepartner“ ist auf die Kleidung der Damen zu achten. Trägt eine Besucherin die Schleife am Dirndl auf der linken Seite, so ist sie solo – und für Lebkuchenherzen mit liebevollem Spruch wohl empfänglich. Tut sie dies auf der rechten Seite, so ist der geordnete Rückzug empfehlenswert.

Eddy Hausmann blickte bei der Vorstellung des Programms auf das erste Frankfurter Oktoberfest letzes Jahr zurück: „Ich hatte eine wunderbare Bauchentscheidung getroffen. Wir hatten 20.000 Besucher und damit einen großartigen Erfolg.“ Der Festwirt unterstrich nochmals die gute Verkehrsanbindung zum Ort des Geschehens: „Das Honsell-Dreieck ist über die Hanauer Landstraße prima angebunden und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Straßenbahn, S- und U-Bahn hervorragend und schnell zu erreichen.“

Zeltöffnung ist jeden Tag um 17 Uhr, sonntags bereits um 11 Uhr.
Reservierungsanfragen sowie das detaillierte Programm gibt es unter: www.frankfurter-oktoberfest.de, unter der Ticket-Hotline (069)407662580 (montags bis freitags von 8:30 bis 19:30 Uhr) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Michael Hörskens
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