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(09.02.08) Innenstadt - Drogenabhängige als Künstler? Für viele ist dies eine abwegige Vorstellung. Um mit dem Vorurteil aufzuräumen, präsentieren das Drogenreferat, das Akademische Zentrum im Haus am Dom und das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis Farbradierungen, die von Drogenabhängigen hergestellt wurden. Die Exponate sind von beeindruckendem künstlerischem Niveau und werden in einer Ausstellung im Haus am Dom (Frankfurt, Domplatz 3) gezeigt.
Die Ausstellung "Kunst statt Sucht" wird am Donnerstag, 14. Februar, um 11 Uhr eröffnet und ist bis zum 12. April zu sehen. Professor Joachim Valentin, Direktor des Bildungs- und Kulturzentrums "Haus am Dom", Regina Ernst, Leiterin des Drogenreferates der Stadt, und Pia Sohns-Riedl, Leiterin des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis, werden die Besucherinnen und Besucher begrüßen.
Am Tag der Eröffnung der Ausstellung werden die Künstlerinnen und Künstler die Technik der Farbradierung vorführen und die Gäste zum Mitmachen einladen. Abends um 19.30 Uhr findet anlässlich der Ausstellungseröffnung im Haus am Dom zudem eine Soirée statt. Die Künstler Norbert Cloß und Alfred Becherer-Dietz, die die Drogenabhängigen bei der Produktion ihrer Kunstwerke angeleitet haben, machen begreiflich, welche Chancen Kunst jungen Suchtabhängigen eröffnet.
Die Ausstellung ist eine Kooperation von Drogenreferat, Akademischem Zentrum Rabanus Maurus, Haus am Dom und dem Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis in Trägerschaft des Vereins Jugendberatung und Jugendhilfe.
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