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Kultur (Frankfurt)
Una noche española
Mitglieder des Opernstudios präsentieren einen spanischen Abend an der Oper Frankfurt
 
(15.04.09) Mit Beginn der Spielzeit 2008/09 wurde am Opernstudio der Oper Frankfurt die Arbeit aufgenommen. Nun präsentieren – nicht nur als vorläufiges Dokument dieser Studien – fünf der insgesamt sechs Stipendiaten einen spanischen Abend unter dem Titel Una noche española.am Montag, 20. April 2009, um 20.00 Uhr ins Holzfoyer der Oper Frankfurt.


Sophie Angebault und Eytan Pessen
Foto: Wolfgang Runkel
***

Die Sopranistinnen Sophie Angebault und Nina Bernsteiner, die Mezzosopranistin Katharina Magiera sowie die Baritone Yuriy Tsiple und Dong-Jun Wang haben ein Programm mit Liedern u.a. von Federico García Lorca (1898-1936), Manuel de Falla (1876-1946), Joaquín Turina (1882-1949) sowie Fernando J. Obradors (1897-1945) zusammengestellt. Am Flügel werden sie begleitet von Eytan Pessen, der den jungen Künstlerinnen und Künstlern auch während ihrer Arbeit am Opernstudio als Stimmcoach zur Seite steht.

Karten zum Preis von 15,- € zzgl. 12,5 % Vorverkaufsgebühr sind an den üblichen Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline (069)1340400 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Hier noch einige Informationen zum Opernstudio der Oper Frankfurt
Der Schritt von der Hochschule auf die professionelle Opernbühne stellt eine der schwierigsten Hürden in der Karriere eines jeden Sängers dar. Als ein wichtiges Instrument der Nachwuchsförderung bietet das Opernstudio hochtalentierten Absolventen von Hochschulen und Akademien die einmalige Gelegenheit, Leben und Arbeiten in einem bedeutenden Opernhaus unmittelbar kennen zu lernen und gleichzeitig durch weiterführenden Unterricht die Ausbildung zu vervollkommnen. Auch für die Oper Frankfurt zahlt sich die Arbeit aus: Das Opernstudio ermöglicht das Heranbilden von hochqualifiziertem Nachwuchs.

Durch die Gründung des Opernstudios – ermöglicht durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, die Deutsche Bank Stiftung und den Frankfurter Patronatsverein, Sektion Oper – kann die Oper Frankfurt dauerhaft ihrer Rolle als führendes Opernhaus mit kulturellem Verantwortungsbewusstsein gerecht werden und sich der internationalen Nachwuchsförderung verpflichten. Das Zusammenbringen von Gesangstalenten verschiedener Kulturen reflektiert zudem die Internationalität der Rhein-Main-Metropole!
Zusätzliche Kooperationsmöglichkeiten eröffnen eine weitergehende Vernetzung der Oper Frankfurt mit wichtigen kulturellen Einrichtungen. So können Mitglieder des Opernstudios bei kooperierenden Theatern auftreten. Eine Zusammenarbeit mit der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung ist geplant.

Die regelmäßigen Projekte des Opernstudios stellen eine Erweiterung des Angebots und des Repertoires der Oper Frankfurt dar, mit dem auch neues, jüngeres Publikum angesprochen werden soll.

Angehende Opernsängerinnen und -sänger aus dem In- und Ausland haben in einer Zeitspanne von ein bis zwei Jahren die Möglichkeit, auf die heutige Musiktheaterpraxis vorbereitet zu werden sowie sich künstlerisch-praktisch zu entfalten – schließlich haben hier, an der Oper Frankfurt, schon viele große Karrieren begonnen!
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